Physalis, Säen und Pflanzen

Physalis anbauen, pflegen und ernten

Physalis / Andenbeere im Garten

Die Physalis wird auch Andenbeere oder Kapstachelbeere genannt. Ursprünglich kommt sie aus Peru und Chile. Seefahrer haben sie nach Südafrika gebracht. Deshalb auch die Namen Anden- und Kapstachelbeeren.

Physalis haben sehr viel Vitamin C und B-Vitamine. Ich habe jedes Jahr zwei Physalis im Garten, die sehr viele Früchte tragen.

Man kann die Physalis selber säen und ziehen. Mit der Saat muss man aber Ende Januar beginnen.

Video-Anleitung: Physalis ansäen

Ich kaufe die Pflanzen Ende Mai auf dem Gartenmarkt . Da sind sie bereits ca. 50 cm groß. Nach den Eisheiligen pflanze ich sie ins Freie. Pflanzt man sie ins Beet, muss unbedingt ein Abstand von ca. 60 – 70 cm eingehalten werden. Ich pflanze sie lieber in große Töpfe oder Kübel.

Die Andenbeeren wollen einen sonnigen Platz. Es genügt, wenn man normale Gartenerde verwendet.  Es reicht, wenn man sie ein- oder zweimal düngt. Düngt man sie nämlich zuviel, geht das auf Kosten der Früchte. Sie benötigen viel Wasser, die Erde darf nie austrocknen! Sie verzweigen sich stark und bilden überall Früchte.

Die Ernte beginnt Ende Juli / Anfang August. Physalis-1 Die grünen lampignon-förmigen Blütenkelche werden braun und trocknen. Erst wenn sie ganz trocken sind, kann man sie pflücken, dann sind sie reif. Die Frucht im Inneren des Blütenkelches ist dunkelgelb bis orange.  Der süß-säuerliche Geschmack ähnelt der Stachelbeere.  Lagern kann man sie nur ein paar Tage. Frisch gepflückt schmecken sie am besten!

Die Physalis-Pflanze kann man überwintern. Dazu muss sie aber in einem frostfreien Raum nicht unter 15° stehen. Man kann sie aber auch mit Stecklingen vermehren. Dazu gibt man die abgeschnittenen Stecklinge in einen mit Erde gefüllten Topf und hält sie feucht. Das kann man im Herbst sowie im Frühjahr machen.  So hat man dann wieder Jungpflanzen für das kommende Jahr.

Hat man die Physalis im Topf, kann man sie im SpätherbstPhysalis-6 in den Wintergarten stellen. So reifen die Früchte weiter und man hat noch lange Beeren.  Stehen sie aber im Beet, kann man die unreifen Andenbeeren nicht mehr ernten. Denn sie reifen nicht nach! Sind die Pflanzen abgeerntet, schneidet man sie kräftig zurück. Im Frühjahr treiben sie neu aus.

Achtung: Nicht verwechseln mit den Lampignon-Blumen!

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