Gartentipps, Winter

Barbara-Zweige, ein alter Brauch

Barbarazweige, eine fast vergessene Tradition

Der 4. Dezember ist der Namenstag der Heiligen Barbara.

Traditionell schneidet man an diesem Tag Barbarazweige. Die Legende sagt: blühen die Zweige am Weihnachtstag auf, bringt das im kommenden Jahr Glück.

Früher hieß es, Barbarazweige werden nur von Kirschbäumen geschnitten. Doch mittlerweile ist man davon abgekommen. Man kann die Zweige genauso von  Forsythien, Mandelbäumchen, Winterjasmin, Zaubernuss, Zierjohannisbeere, Ginster, Haselnussstrauch, aber auch vom Apfelbaum  abschneiden.

Nach einem milden November brauchen die Zweige einen Kälteschock, um sie zum blühen anzuregen. Sollten sie noch keinen Frost abbekommen haben,  steckt man die Zweige für ca. 30 Min in das Gefrierfach. Nachdem man sie wieder rausgenommen hat, läßt man sie  erst einmal auftauen.

Die Zweige werden schräg abgeschnitten, damit sie besser Wasser aufnehmen können. Dann werden die Zweige in eine mit gut warmen Wasser gefüllte Vase gestellt.

Bis Weihnachten muss das Wasser von Zeit zu ZeitBarbarazweig öfters gewechselt werden.

Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass sie am Weihnachtstag aufblühen, damit das Glück für das kommende Jahr gesichert ist.

Video: Barbara-Zweige: Woher stammt die Tradition und was wird gemacht?

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