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Portulak – nicht nur als Salat verwenden

Portulak – eine in Vergessenheit geratene Pflanze

Wenn heutzutage jemand Portulak überhaupt kennt, dann als Salat oder zum Mischen mit anderem Salat. Portulak wird auch als Gemüse-Portulak bezeichnet. Man findet ihn kaum in einem Gemüseladen. Deshalb finde ich es gut, wenn man sich selber im eigenen Garten diese „alte“ Gemüsepflanze ansät. Portulak ist einjährig. Er wird wie der Spinat angesät. Es gibt den Winter- und den Sommer-Portulak. Ich habe bis jetzt nur den im Sommer ausprobiert und bin begeistert!

Portulak ist aber auch ein Heilkraut, das bereits im Mittelalter als Medizin eingesetzt wurde.  Er ist reich an Vitamin A und C, Magnesium, Kalzium, Eisen, Kalium und Zink.

Im Garten wächst er von März bis Oktober.  Der Portulak ist ein Frühlings- und Sommergemüse. Er bekommt kleine gelbe Blüten. Blüht der Portulak, sät sich der Samen des Portulaks aus, sodass ich in den Gemüsebeeten verteilt immer irgendwo eine oder mehrere Pflanzen stehen habe.

Verwendet man ihn roh für Salat, sollte er keine Blüten haben. Kocht man ihn aber, kann man Blüten und Stiele mitverwenden.

Als Salat wird er wie anderer Salat  zubereitet. Man kann ihn aber auch wie Spinat kochen und zum Beispiel zu Fisch und Kartoffeln essen. Auch unter Kartoffelsalat gemischt schmeckt er lecker. Oder man macht Kräuterquark oder Quark-Dip und mischt den geschnittenen Portulak darunter.

Video: Portulak ernten und verarbeiten

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