Kräuter, Liebstöckel / Maggikraut, Säen und Pflanzen, trocknen

Liebstöckel / Maggikraut pflanzen und ernten

Liebstöckel, ein intensiv schmeckendes Gewürz

Liebstöckel wird auch als Maggikraut bezeichnet, weil es der Maggi-Würze sehr ähnlich ist. Manche nennen es auch Selleriekraut, denn es sieht den Sellerieblätter fast zum verwechseln ähnlich.Liebstöckel / Maggikraut

Liebstöckel ist eine winterharte Pflanze, die bei einem nährstoffreichen Boden bis zu zwei Meter hoch werden kann. Die Pflanze ist mehrjährig, also winterhart.  Dieses Gewürz sollte in keinem Kräuterbeet und in keiner Küche fehlen.  Im Herbst werden die Blätter mit der Zeit gelb und welken. Im Frühjahr treibt der Stock wieder aus.

Man kann die Pflanze vermehren, indem man die Wurzeln ein oder mehrmals teilt und dann einpflanzt. Da ist es gut, wenn man  Kompost oder Bio-Naturdünger beigibt.

Maggikraut kann man in vielen Gerichten beigeben. Es ist eine gute Würze in Gemüse-eintöpfen, Suppen und zum Braten. Bei gekochten Speisen sollte man das Maggikraut erst gegen Ende des Kochens zufügen, da es sonst vom Aroma einbüßt. Unter einem frischen Salat oder Kräuterquark werden die fein geschnittenen Blätter druntergemischt.

Man muß nur drauf achten, mit dem Maggikraut vorsichtig zu würzen. Es hat ein sehr intensives  Aroma.

Liebstöckel wächst den Sommer über sehr kräftig, so dass man genug zum Trocknen hat. Es kann ebenso geschnitten  in einem Schraubglas, Gefrierbeutel oder Gefrierbehälter eingefroren werden.

So trocknet man das Maggikraut:

Dazu schneidet man die Stiele kurz über dem Boden ab und wäscht  alles. Nach dem Abtropfen macht man kleine Bündel und bindet sie zusammen. An einem trockenen, dunklen Ort (z.B. Gartenhaus) hängt man alles auf. Ist es nacLiebstöckel / Maggikrauth einiger Zeit getrocknet, lagert man es in Blechdosen oder Gläsern. Will man Maggikraut zum Streuen, nimmt man das Getrocknete  zwischen die Hände und ribbelt es klein.

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